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Tiersportrecht – Rechtliche Rahmenbedingungen bei Sport mit Tieren
Tiersport ist beliebt: Ob beim Reitsport, Hundesport, Agility-Turnieren oder bei traditionellen Veranstaltungen wie Hütehunde-Prüfungen und Hunderennen – Menschen und Tiere erleben gemeinsam sportliche Höchstleistungen. Doch die sportliche Begeisterung birgt rechtliche Herausforderungen – besonders dann, wenn Tiere beteiligt sind. Tiersportrecht ist kein eigenständiges Gesetz, sondern ein rechtlicher Bereich, der sich aus verschiedenen Disziplinen wie Tier- und
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Entwicklungen im Tierrecht 2025
Im Jahr 2025 gibt es im deutschen Tierrecht mehrere bedeutende Entwicklungen, die sowohl Gesetzesinitiativen als auch politische Debatten betreffen. Ein zentraler Punkt ist die geplante Novellierung des Tierschutzgesetzes, die jedoch aufgrund politischer Umbrüche ins Stocken geraten ist.(PETA Deutschland e.V.) Geplante Novellierung des Tierschutzgesetzes Die Bundesregierung hat einen Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes vorgelegt, der mehrere
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Wann erfolgt die Einstufung eines Hundes als gefährlich?
Die Einstufung eines Hundes als „gefährlich“ erfolgt nach den jeweiligen Landesgesetzen, da die Regelungen in Deutschland Ländersache sind. Dennoch gibt es grundlegende Gemeinsamkeiten im Verfahren: 1. Verfahren zur Einstufung als gefährlich Ein Hund kann als gefährlich eingestuft werden, wenn: Die zuständige Behörde (in der Regel das Ordnungsamt oder das Veterinäramt) kann von sich aus tätig
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Rechtliche Ausgestaltung der landwirtschaftlichen Tierhaltung im Bereich der biologischen Landwirtschaft
Die rechtliche Ausgestaltung der landwirtschaftlichen Tierhaltung im Bereich der biologischen Landwirtschaft wird durch verschiedene Bio-Kennzeichnungen und -Standards geregelt, die spezifische Anforderungen an die Haltung, Fütterung und das Wohl der Tiere stellen. Die wichtigsten Aspekte umfassen: 1. EU-Bio-Standard 2. Demeter 3. Bioland 4. Naturland Gemeinsame Prinzipien aller Bio-Kennzeichnungen: Die spezifischen Anforderungen variieren je nach Zertifizierung, aber
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Neuerungen im Tierrecht in Deutschland und Europa
Das Tierrecht hat sich in jüngster Zeit auf nationaler und europäischer Ebene durch neue gesetzliche Regelungen, Initiativen und Gerichtsentscheidungen weiterentwickelt. Hier sind die wichtigsten Neuerungen: 1. Deutschland a. Änderungen im Tierschutzgesetz (TierSchG) b. Strengere Regeln für Haustiere c. Förderung alternativer Proteine: 2. Europäische Union a. Aktualisierung der EU-Tierschutzstrategie b. Reform der Tierversuchsrichtlinie (Direktive 2010/63/EU): c.
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Praktische Auswirkungen der erhöhten Tierarztgebühren
Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) regelt, wie viel Tierärzte für ihre Behandlungen verlangen dürfen. Sie wurde 2022 überarbeitet, um die Preise an aktuelle Kosten und medizinische Entwicklungen anzupassen. Hier sind die wichtigsten Änderungen und ihre Auswirkungen: 1. Höhere Kosten für Behandlungen 2. Einführung moderner Behandlungen 3. Wegegeld bei Hausbesuchen 4. Notdienstregelungen 5. Transparente Rechnungen Was
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Entwicklungen im Tierrecht durch Urteile
In den vergangenen Jahren haben deutsche Gerichte in verschiedenen Bereichen des Tierrechts bedeutende Entscheidungen getroffen. Nachfolgend finden Sie eine summarische Auswahl aktueller Urteile aus der Zivil-, Verwaltungs- und Strafgerichtsbarkeit. 1. Zivilgerichte 1.1 Haftung von Tierhaltern bei Tierarztkosten 1.2 Kein „Wechselmodell“ für einen gemeinsam angeschafften Hund nach Trennung 1.3 Zuweisung eines Familienhundes nach Trennung richtet sich
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Ein Tier mit Mängeln
Vor dem Gesetz gelten Tiere als Sache. Das ist für viele Menschen schwer nachzuvollziehen, da Tiere Lebewesen sind, genauso wie wir Menschen. Diese Tatsache ist juristisch jedoch bedeutend, wenn das Tier mangelhaft ist. Bei einem mangelhaften Tier hat der Käufer nämlich Anspruch auf Gewährleistung. Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen zwei Bedingungen für Mängel. Die Mängel beurteilt
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Tierarztaufgaben und die Verantwortung
Tierärzte sind medizinische Fachkräfte, die sich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren spezialisiert haben. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Diagnose, Behandlung und Prävention von Krankheiten bei Haustieren, Nutztieren und Wildtieren. Die Aufgaben eines Tierarztes umfassen eine Vielzahl von Tätigkeiten, die sowohl medizinische als auch beratende Aspekte beinhalten. Hier sind einige der

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Ein Behandlungsfehler oder auch Kunstfehler liegt vor, sobald eine tierärztliche Behandlung nicht nach den allgemein anerkannten fachlichen Standards erfolgt. Es gelten dabei die Standards, die zum Zeitpunkt der Behandlung bestehen.
Lege latis
„Lege latis“, das heißt „nach der ärztlichen Kunst“. Eine fehlerhafte Behandlung wird daher auch nicht lege latis genannt. So kommt der Ausdruck „Kunstfehler“ zustande. Tierhalter können Schadensersatz bei einem Behandlungsfehler beanspruchen.
Voraussetzungen für Schadensersatz
Voraussetzungen für einen Schadensersatzanspruch ist:
- ein Behandlungsvertrag,
- ein Schaden (z.B. Tier ist nicht mehr nutzbar weil unheilbar krank oder tot)
- Pflichtverletzung des Tierarztes

Lassen Sie sich deutschlandweit beraten und vertreten. Sie finden uns in bedeutenden Metropolen.
Grober Behandlungsfehler
Wenn ein grober Behandlungsfehler vorliegt oder der Tierarzt vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hat, so liegt die Beweislast für eine Pflichtverletzung beim Tierarzt, sonst beim Tierhalter.
Zur Beurteilung der Vertragspflichterfüllung sollte ein Sachverständiger hinzugezogen werden. Wir begleiten Sie bei der Geltendmachung sowie bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen.
Wir helfen Ihnen bei der Suche nach Gutachtern sowie bei der Überprüfung von Gutachten. Rechtsanwältin Julia Ziegeler

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns für eine erste Beratung.
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Tiersportrecht – Rechtliche Rahmenbedingungen bei Sport mit Tieren
Tiersport ist beliebt: Ob beim Reitsport, Hundesport, Agility-Turnieren oder bei traditionellen Veranstaltungen wie Hütehunde-Prüfungen und Hunderennen – Menschen und Tiere erleben gemeinsam sportliche Höchstleistungen. Doch die sportliche Begeisterung birgt rechtliche Herausforderungen – besonders dann, wenn Tiere beteiligt sind. Tiersportrecht ist kein eigenständiges Gesetz, sondern ein rechtlicher Bereich, der sich aus verschiedenen Disziplinen wie Tier- und
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Nutztierrecht verstehen
Der Bundesgerichtshof (BGH) unterscheidet zwischen Nutztieren und Haustieren. Diese Einteilung ist interessant für den Halter, da die Haftungsfrage bei Schäden – die das Tier verursacht – abhängig von der Tierart ist. Haftungsfrage bei Schäden Läuft beispielsweise die Kuh eines Bauern aus dem Stall vor ein Auto, so haftet der Bauer nicht für den entstandenen Schaden,
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Tierhalter brauchen eine Haftpflichtversicherung
Ein Tierhalter kann für Schäden, die sein Tier anrichtet, ohne eigenes Verschulden haftbar gemacht werden. Durch seine Tierhaltung können nämlich Schäden entstehen. Die Tierhalterhaftpflichtversicherung soll den Tierhalter im Rahmen der vereinbarten Deckungssummen vor Schadensersatzansprüchen Dritter gegen ihn schützen. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns für eine erste Beratung. Für die aus der Gefährdungshaftung entstehenden Risiken,
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Zweck des Tierschutzrechts
Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. § 1 Tierschutzgesetz Der Tiersschutz ist im Tierschutzgesetz (TierSchG) geregelt. Dort ist grundsätzlich festgelegt, dass man Tiere nicht misshandeln darf, und die
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Schaden durch ein Nutztier
Der Tierhalter kann grundsätzlich für die Schäden haftbar gemacht werden, die das Tier anrichtet. Die Haftung nach § 833 BGB gilt explizit auch ohne Verschulden des Halters. Eine Ausnahme von der weitreichenden Verantwortlichkeit des Tierhalters sieht das Gesetz lediglich dann vor, wenn es sich bei dem den Schaden verursachenden Tier um ein Nutztier handelt. Ein Tier
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Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen
Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung soll Tierhalter vor Schadensersatzansprüchen Dritter gegen ihn schützen, die aufgrund seiner Tierhaltung entstehen können. Großtiere Pferde, Hunde oder auch Rinder – eine Tierhalterhaftpflichtversicherung ist insbesondere für diejenigen wichtig, die sich größere Tiere wie halten. Kleintiere Richten dagegen kleine Haustiere wie Katzen, Vögel oder Kaninchen Schaden an, ist dieser in der Regel über die
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Tierhalterhaftung einbeziehen
Hundebisse und Reitunfälle – diese Haftungsfälle gehören zu den Unfällen, mit denen ein Tierhalter rechnen sollte. Der Tierhalter muss darum möglicherweise mit Schmerzensgeld, Strafe und Schadensersatzzahlungen rechnen. Wer Tiere hält, haftet nämlich auch für die von ihnen verursachten Schäden. Im Ergebnis empfiehlt sich für jeden Tierhalter der Abschluss einer auf seine Bedürfnisse abgestimmten Tierhalterhaftpflichtversicherung. Rechtsanwalt
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Reitturnier und Aufsichtspflicht der Eltern oder des Obhuts als Obhutspflicht
a) Bei einer Aufsichtspflichtverletzung der Eltern kann sich ein Anspruch des Kindes gegen diese aus § 1664 Abs. 1 BGB ergeben. Daneben kann eine Körperverletzung im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB auch durch Verletzung einer (familienrechtlich begründeten) Obhutspflicht begangen werden. b) Der Umfang der gebotenen Aufsicht über Minderjährige bestimmt sich nach deren Alter,


